Projekte des Vereins



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Ausstellung: Von Deutsch-Eylau nach Zeven und nach Ilawa zurück das Mobiliar der Deutsch-Eylauer Synagoge.

Das Projekt entstand im Zusammenhang mit dem Zevener Projekt der Rekonstruktion des jüdischen Beetsaals. Nachforschungen ergaben, dass der Aron ha-Kodesh (Toraschein) von der jüdischen Gemeinde aus Deutsch-Eylau stammte. Dort war die Gemeinde gezwungen worden ihre Synagoge zu schließen. Dieser Zusammenhang war der Anlass auch in Ilawa ein Projekt zur Geschichte der jüdischen Gemeinde anzustoßen. Die Ausstellung über die Kultur und Geschichte der jüdischen Bewohner der Stadt Deutsch-Eylau ist vom 07.12.2012 bis 20.01.2013 im Kulturzentrum in llawa zu sehen. Sie ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Jüdische Studien und Religionswissenschaft an der Universität Potsdam des Gymnasium Nr 2 der Polnischen Nobelpreisträger und des Kulturzentrums in Ilawa.
Das Projekt wurde realisiert dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit; des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Kulturreferats Westpreussen, Posener Land, Mittelpolen, Wolhynien, Galizien.
Das Projekt steht unter dem medialen Patronat des Portals für Geschichte Fabryka Historii.

Die Eröffnungsreden finden Sie unter folgendem Link: bitte Klicken sie hier


In der Mitte Sylke Schumann Initiatorin, rechts daneben Zofia Nowak, wissensch. Mitarbeiterin Uni Potsdam, links Thomas Wozniak, Leiter des Kulturzentrums in Ilawa und weitere Helfer des Projektes



















Nachbau des Thoraschranks aus dem jüdischen Beetsaal in Zeven

Im Jahre 2010 begann der Verein ein Projekt zusammen mit der Kivian Bildungszentrum in Zeven.


Der Thoraschrank, historisch und rekonstruiert
Schüler aus der Berufsfachschule Holztechnik rekonstruierten in engagierter und liebevoller Kleinarbeit den Tora-Schrank mit Inventar des ehemaligen jüdischen Beetraumes in Zeven. Der jüdische Betsaal ist 1937 im Hause Neugarten eingeweiht und am 10. November 1938 geplündert und öffentlich verbrannt worden.
Der Geschichtskurs im 13. Jahrgang des Fachgymnasiums Technik recherchierte historische Hintergrundinformationen und die Geschichte der Zevener jüdischen Familien während des Nationalsozialismus. In einer Ausstellung am 10. November 2010 wurden die Exponate und die Tafeln zur Geschichte der Juden in Zeven im Museum Kloster Zeven gezeigt.

Eine Webseite entstand durch die Schüler ebenfalls. Hier der Link

Im Jahre 2011 hielten Dr. Klaus Volland und Ronald Sperling Vorträge über die Geschichte der Juden in Zeven und Bremervörde. Die Vortragstexte finden Sie hier:

Vortrag Ronald Sperling: Die jüdische Gemeinde in Zeven von 1933 – 1938

Vortrag Dr. Klaus Volland: Vertrieben - deportiert – ermordet
Schicksalswege der Zevener und Bremervörder Juden in der NS - Zeit